Beschreibung:
Von Blau über Silber geteilt, oben eine goldene Waage, unten ein aus je drei roten Fäden gebildetes Gitterkreuz.

Begründung:
Bis zum Ende der Feudalzeit gehörte Rockeskyll zum Kurfürstentum Trier. Unter französischer Herrschaft war es  Marie und bis in das zwanzigste Jahrhundert Bürgermeisterei. Zwischen Hillesheim und Gerolstein gelegen, wird seine Bedeutung bestätigt durch das bis in die jüngste Zeit bestehende alte Marktrecht. Es wird symbolisiert durch eine Waage.

Der alte Kirchbau in Rockeskyll wird 1728 durch zehn Pfeiler gestützt. Die Mittelpfeiler tragen auf dem Kapitell vier zu einem Block gefügte, aus drei Fäden gebildete Gitterkreuze. Ein solcher ist im unteren Schildteil wiedergegeben, in den Farben Rot/Silber zugleich an die frühere kurtrierische Zugehörigkeit des Ortes erinnernd.

Fachheraldisches Gutachten:
Das Landeshauptarchiv Koblenz hat mit Schreiben 2 Zi/270-Rockeskyll, vom 27.04.1987 dem ausgeführten Entwurf den Vorzug gegeben.


Beschluss der Vertretungskörperschaft:

Der Ortsgemeinderat Rockeskyll hat in seiner Sitzung vom 9. Juni 1987 einstimmig beschlossen, den ausgeführten Entwurf anzunehmen und künftig als Gemeindewappen Rockeskyll zu führen.

Quelle: Das Eifeldorf Rockeskyll, Ein Heimatbuch, Ortsgemeinde Rockeskyll 1993